LandGlut® Weinstöcke zum Grillen

Grillen ist Ihre Passion?
Sie haben schon alles ausprobiert?
Sicher?
Grillen Sie doch mal über Rebenholz!
Diese traditionelle Art zu Grillen kommt aus der Pfalz! 
Aromagrillen vom Feinsten!
Der pfälzer Winzer schätzt die große Hitze, die der trockene Weinstock entwickelt. Die Grillade nimmt einen feinen rauchigen Geschmack an. Fleisch und Würste bleiben saftig und zart, selbst wenn es einmal länger auf dem Rost liegen bleibt.

Die Schicht aus weißer Asche auf dem glühenden Rebstock schließt herabtropfendes Fett und Marinade ein. Es kann nicht verbrennen und gibt keine schwarzen, ungesunden Schlieren auf dem Gargut.
LandGlut® ist DIE Alternative zur Holzkohle.

Es fallen keine hohen Transportkosten an, die Reben wachsen hier. Energieintensive Verkokungsprozesse sind überflüssig.
Wir produzieren und verpacken direkt in der Pfalz.
Einfach Kiste aufmachen, die Rebstücke im Grill aufschichten, mit Starterkit (Streichhölzer und Bio-Anzündhilfe) anstecken.  Die anfängliche Rauchentwicklung ist ganz normal, bis das Holz richtig brennt. Beginnen Sie mit dem Grillen, wenn eine durchgängige Glut zu sehen ist.

 

6 Antworten auf „LandGlut® Weinstöcke zum Grillen“

  1. Umwelt-Report: #Tropenholz in #zahlreichen #Grillkohle-Proben!

    19.04.2018
    Amtliche Untersuchungen haben bestätigt, dass in deutschen Grills in großem Umfang Holzkohle aus den Tropen verfeuert wird, ohne dass die Kunden etwas davon wissen. Das berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (Dienstag) unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf Anfrage der Grünen. Demnach hat das bundeseigene Thünen-Institut im vergangenen Jahr 1590 Kohle-Proben genommen. Im Ergebnis werteten die Experten etwa 30 Prozent als kritisch mit Bezug auf die Deklaration der Holzherkunft. Entweder bestanden die Chargen vollständig aus Tropenholz, ohne dass dies angegeben war. Oder der Holzkohle war trotz der Angabe „aus heimischen Laubhölzern“ Tropenholz beigemischt.

    Die Bundesregierung verweist in ihrer Antwort darauf, dass dies nicht „pauschal illegal“ sei, da die Kohle nicht zwangsläufig aus Raubbau stamme. Die Grünen forderten die Große Koalition dennoch zum Handeln auf. Steffi Lemke, parlamentarische Geschäftsführerin und naturschutzpolitische Sprecherin der Grünen forderte eine Kennzeichnung von Kohle aus Tropenholz: „Verbraucher müssen sicher sein können, dass sie nicht mit Kohle aus Raubbau ihren Grill befeuern.“

    Als problematisch gilt laut Regierung Holzkohle aus Paraguay. „Vor dem Hintergrund einer vergleichsweise hohen Korruption […] ist das Risiko für illegalen Einschlag in Paraguay grundsätzlich als relativ hoch anzusehen […]“, schreibt das Bundeslandwirtschaftsministerium. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass die importierte Holzkohle „teilweise mit illegalem Einschlag in Zusammenhang stehen könnte“. Laut Bundesregierung besteht keine Möglichkeit, derartige Importe zu verbieten. Man setze sich aber dafür ein, dass Holzkohle in die Europäische Holzhandelsverordnung aufgenommen wird. Das würde den Handel mit Tropenholz in Kohleform strengeren Regeln unterwerfen. Lemke sagte: „Es ist unverantwortlich, dass diese Erkenntnis folgenlos bleibt.“

    Neue Osnabrücker Zeitung

  2. Zur weitere Aufklärung über Grillkohle:

    Quelle: DasErste.de

    In Deutschland verkaufte Grillkohle enthält bedenklich hohe Anteile an Tropenholz und Holz aus geschützten osteuropäischen Urwäldern. Das ergibt eine gemeinsame Marktanalyse des NDR und des “World Wide Fund for Nature” (WWF) für die Dokumentation “Die Story im Ersten – Das schmutzige Geschäft mit der Grillkohle”.

    36 Grillkohlen untersucht

    Untersucht wurden 36 Grillkohlen aus Baumärkten, von Tankstellen, Supermärkten und Discountern. Danach enthalten 42 Prozent der getesteten Produkte Tropenholz-Anteile. 61 Prozent sind hochrisikobehaftet, weil sie aus Regionen mit umfangreichem illegalen Holzeinschlag stammen. Die Prüfergebnisse des renommierten Thünen-Instituts für Holzforschung bestätigen den Befund einer vergleichbaren Untersuchung aus dem Vorjahr. Entgegen aller Bekundungen der Holzkohle-Branche, sich für Artenschutz und nachhaltige Waldwirtschaft einzusetzen, hat sich also nichts geändert.

    WWF-Marktanalyse Grillkohle 2018 | extern

    Tropenholz auch in Produkten mit Öko-Siegel

    Erstmals fanden die Forscher des Thünen-Instituts auch Tropenholz in Produkten mit den Öko-Siegeln FSC oder PEFC: “Grill-Meister-Briketts” werden bei Lidl verkauft, “Best of BBQ-Holzkohle” bei Netto. Auch getestete Produkte von ALDI, Penny, REWE und anderen Märkten enthalten Tropenholz – sie tragen allerdings kein Öko-Siegel. Die Holzkohle von Lidl und Netto stammt vom polnischen Händler Dancoal, einem der Großen in der Branche. Lidl erklärt auf Anfrage, man werde der Sache nachgehen. Grundsätzlich vertraue man auf die Zertifizierung durch den FSC, außerdem seien die Lieferanten vertraglich verpflichtet, nur Kohle aus nachhaltiger Forstwirtschaft zu verwenden. Netto reicht NDR und WWF die Auskunft von Dancoal weiter, es handele sich um “Resthölzer” aus der Produktion in den Tropen. Dem Zertifizierer PEFC schreibt Dancoal hingegen, die Hölzer stammten aus Spanien und Polen.

    Grillen ohne Tropenholz – ist das möglich?

    Sommerzeit ist Grillzeit: Das Grillen ist der Deutschen liebstes Hobby. Doch woher stammt die Kohle, die wir dabei verfeuern? Und wie können Verbraucher sichergehen, dass das Holz dafür nicht illegal geschlagen wurde? Fragen und Antworten. | mehr
    Keine oder falsche Angaben zu Holzart und Herkunft

    Ein weiteres Problem: Viele der untersuchten Produkte enthalten keine oder falsche Angaben zu Holzart und Herkunft. So wirbt die bei Bauhaus vertriebene “Flash Barbecue Season”-Holzkohle mit dem Aufdruck “Kein Tropenholz”. Tatsächlich besteht die Ware jedoch laut Thünen-Institut – wie schon im Vorjahr – zu mehr als der Hälfte aus tropischen Holzarten.

    85 Prozent der in Deutschland verkauften Holzkohle sind importiert. Einzige einheimische Hersteller sind das Startup Nero in Saarbrücken und proFagus in Bodenfelde. In den Produkten, die unter dem Markennamen “proFagus” vertrieben werden, fanden die Forscher keine Auffälligkeiten. Zur proFagus-Gruppe gehört allerdings auch die Grill-Country Vertriebsgesellschaft mbH. Ihre bei Penny unter dem Namen “Grill Country” vertriebenen Holzkohlen und Briketts enthalten Tropenholz. Laut Penny handelt es sich um nicht-zertifizierte Altware, die abverkauft werde. Mittlerweile verwende man nur noch FSC-zertifizierte Produkte.

    250.000 Tonnen Holzkohle pro Jahr werden verbraucht
    Grillkohle ist eine wichtige Einnahmequelle:

    In Deutschland werden pro Jahr durchschnittlich 250.000 Tonnen Holzkohle verbraucht, in diesem Jahr wegen des guten Wetters sicher noch viel mehr. Als Kohle-Griller sind wir Europameister! Und tragen damit, meist ohne es zu wissen, zur Zerstörung von Tropen- und Urwäldern bei. Denn während der “reine” Import von Tropenholz oder illegal geschlagenem Stammholz aus osteuropäischen Urwäldern verboten ist, gilt das nicht, wenn diese Hölzer vorher zu Kohle verarbeitet wurden. Hier klafft eine Regelungslücke in der seit 2013 geltenden EU-Holzhandelsverordnung EUTR.

    Kohle aus Nigeria, Paraguay und der Ukraine

    Eine wichtige Drehscheibe für den Handel mit Holzkohle ist Polen. Hier wird Holzkohle aus vielen Ländern handelsfertig portioniert und verpackt. Darunter Kohle aus Nigeria, Paraguay und der Ukraine. Diese Länder sind bekannt dafür, dass sie es mit dem Schutz des Waldes nicht so genau nehmen. Vielmehr begünstigen Korruption, organisierte Kriminalität und die Armut der Menschen den systematischen Raubbau an der Natur. Zudem sind Nigeria und andere Länder Westafrikas schon länger im Visier von Interpol und anderen internationalen Organisationen. Der begründete Verdacht: Zusammenarbeit mit organisierter Kriminalität, aber auch Finanzierung von Terror durch die Holzmafia, zum Beispiel der Terrormiliz Al Shabaab.
    Trügerische Sicherheit

    Holz aus der Ukraine wird hier zu Kohle verarbeitet.

    Ein zentrales Problem neben der Regelungs-Lücke in der EUTR-Verordnung stellen fragwürdige Zertifikate dar, die den Verbrauchern trügerische Sicherheit vortäuschen. Insbesondere beim größten Siegel FSC – es steht für “Forest Stewardship Council” und ist ein internationales Zertifizierungssystem für Waldwirtschaft – gibt es im Zusammenhang mit Holzkohle Unregelmäßigkeiten. Gründungsmitglied Greenpeace hat den FSC kürzlich unter Protest verlassen. Importeure, Handel und Zertifizierer sind sensibilisiert und bemühen sich nach eigenem Bekunden um “saubere” Holzkohle. Die NDR Dokumentation zeigt jedoch, dass es bis dahin noch ein weiter Weg ist. Denn die Kontrollen sind schwach und die Strafen in den Problemländern gering. Hinzu kommt: Die Zertifizierung beispielsweise durch den FSC ist freiwillig, Hersteller und Händler müssen für die Zertifikate zahlen. Ein FSC-Mitarbeiter in der Ukraine räumt ein: Eigentlich müssten wir strenger und häufiger kontrollieren. Das aber würde teurer, und wir würden möglicherweise Kunden verlieren.
    WWF kämpft für Novelle der Holzhandelsverordnung

    Der WWF und andere Umweltschutzorganisationen unterstützen zwar weiterhin den FSC. Eine bessere Alternative zu diesem Siegel gebe es nicht, heißt es. Gleichzeitig kämpft insbesondere der WWF für eine Novelle der Europäischen Holzhandelsverordnung EUTR. Die Holzkohlebranche in Deutschland will von Gesetzesverschärfungen und besseren Kontrollen allerdings offenbar nichts wissen. Eine entsprechende Anfrage beim Verband BIAG blieb unbeantwortet. Die “Story im Ersten” bildet “Das schmutzige Geschäft mit der Grillkohle” umfassend und facettenreich ab. Die NDR Autoren Johannes Bünger und Vivien Pieper begleiten Johannes Zahnen vom WWF, Deutschlands führenden Experten für Holzhandelsströme, bei seinen Recherchen in Polen und der Ukraine. Zahnen wird unterstützt von lokalen WWF-Mitarbeitern und Umweltaktivisten.

    Quelle: DasErste.de

    1. Rebstöcke zum Grillen sind keine Kohle – es sind getrocknete, zerkleinerte Rebstöcke die als Grillholz verwendet werden.
      Die Markteinführung soll in der Grillsaison 2019 sein. Einen Preis nennen wir bei der Markteinführung.
      Zum einen wird hier über den Shop verkauft, aber auch im LEH sind wir bestrebt vertreten zu sein.

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